Drei Wochen, vier Länder, viele Erfahrungen: BBS-Azubis unterwegs mit Erasmus+

Sieben Auszubildende der BBS Esens aus den Fachbereichen Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege haben im Rahmen des europäischen Förderprogramms Erasmus+ drei Wochen in verschiedenen europäischen Ländern verbracht, um dort ein berufspraktisches Auslandspraktikum zu absolvieren. Die Einsätze fanden in Norwegen, Österreich, Portugal und Frankreich (La Réunion) statt.

Die Auszubildenden wählten ihre Einsatzstellen eigenständig aus einer Liste akkreditierter Erasmus+-Einrichtungen aus und nahmen selbst Kontakt zu den Schulen und Organisationen auf. Diese selbstständige Vorbereitung stärkte ihre Eigenverantwortung und ihre berufliche Handlungskompetenz.

Vor Ort arbeiteten die Teilnehmenden an Schulen mit Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen. Die Einbindung in die pädagogischen Tätigkeiten gestaltete sich je nach Einrichtung unterschiedlich: von enger Mitarbeit im Team über eigene kleine Aufgabenbereiche bis hin zu intensiven Beobachtungsphasen, um die Arbeitsweise der jeweiligen Schulen kennenzulernen.

Die Rückmeldungen der Auszubildenden sind durchweg positiv. Alle sieben betonen, wie wertvoll diese Zeit für ihre persönliche und berufliche Entwicklung war. Neben der Arbeit in den Einrichtungen lernten sie die Menschen, die Kultur und den Alltag ihrer Gastländer kennen. Besonders eindrücklich waren:

  • Wanderungen durch die Berglandschaften von La Réunion.
  • Igel essen – eine außergewöhnliche kulinarische Erfahrung (traditionelles „Tangue“-Essen auf La Réunion).
  • Lange Anfahrt bis nach Kristiansund mit dem privaten Pkw als Beispiel für bewusstes Green Traveling und wunderschöne Wanderungen in Norwegen. Von winterlichen Temperaturen mit Schnee bis hin zum Sommer war hier alles dabei.
  • Entdeckung der wunderschönen Stadt Lissabon.
  • Kulturelle Sehenswürdigkeiten rund um Wien, darunter das Sissi-Museum und die Wiener Oper.

Nach ihrer Rückkehr berichteten die Auszubildenden in verschiedenen Modulen und Fächern von ihren Erlebnissen im europäischen Ausland. Sie stellten Unterschiede in pädagogischen Konzepten vor, reflektierten ihre persönliche Entwicklung und gaben ihren Mitschüler*innen wertvolle Einblicke in internationale Bildungs- und Betreuungssysteme.

Fazit

Der Erasmus+-Aufenthalt der BBS Esens war ein voller Erfolg. Die Auszubildenden kehrten mit neuen fachlichen Impulsen, gestärktem Selbstvertrauen und einem erweiterten Blick auf pädagogische Arbeit zurück. Die Schule sieht das Projekt als wichtigen Beitrag zur Förderung von Mobilität, interkultureller Kompetenz und europäischer Zusammenarbeit (https://erasmus-plus.ec.europa.eu/de).

Auch im kommenden Jahr werden wieder Auszubildende der Fachschulen in Esens die Möglichkeit haben, über das Erasmus+-Programm in ein europäisches Land zu reisen, um dort für drei Wochen die Arbeitsweise, das Land, die Kultur und die Menschen kennenzulernen.

Ansprechpersonen sind:

Thore Rolfs (t.rolfs@bbs-esens.de) und Uta Nürnberger (u.nürnberger@bbs-esens.de)

Mehr Beiträge